"Angekommen"

(Juliane's Poetry)

 

Ein blauer Planet... Schweben in den unendlichen Weiten eines leuchtenden Universums. Eingebettet in eine Vielzahl leuchtender Sterne. Leben auf den Planeten, die um all die Sonnen kreisen. Leben auch auf dem blauen Planeten...

Sanft setzt das Raumschiff auf der kleinen Wiese im Wald auf. Es ist nur ein kleines Schiff, ein Erkunder mit drei Leuten Besatzung. Lautlos verlassen sie es und lassen die Sternenvogel im Schutz ihrer Tarnvorrichtung zurück. Sie selbst hüllen sich in die Verkleidung unauffälliger Pilzesammler und stoßen so sofort auf ein Haus, hier mitten in der beeindruckenden Berglandschaft. Es ist nicht besonders groß, aber es ist, als würde ein eigenständiges Lebewesen in ihm wohnen. Aus seinen Fenstern dringt goldenes Licht und bezaubernde Musik. Herzensfroh ziehen die drei weiter, einen Pfad entlang, bis hinunter in ein kleines Dorf. Dort entdecken sie ein rosenumranktes Haus, mit Balkonen und zahlreichen verschiedenen Stätten, in denen himmlisches Brot und Süßigkeiten aller Art hergestellt werden. Alle Menschen denen sie begegnen sind glücklich und arbeiten freudig daran, diesen Platz auf der Erde Stück um Stück auch im Materiellen sichtbar zu machen. Zu Abend lassen es sich die drei in einem freundlich, gemütlichen Restaurant wohlschmecken und träumen danach süße Träume im Mirapuri-Freunde-Haus. (Denn von den hier Lebenden wurden sie trotz ihrer Verkleidung gleich als Freunde erkannt und so legen sie sie nun gleich ab.) Am Morgen leuchtet die Sonne in ihre Zimmer und ein kleiner Vogel landet vertrauensvoll auf dem Balkongeländer und singt sein tagesfrohes Lied. Voller Wärme ziehen sie weiter, staunen in der Universität über das viele Wissen, lesen sich stundenlang durch die Bibliothek. Abends werden sie magnetisch von einem großen Haus angezogen, aus dessen Fenstern die leckersten Düfte strömen und die wundervollste Musik weht. So landen sie etwas erschöpft, aber so zufrieden und glücklich wie seit langem nicht mehr im Omnidiet, genießen das Konzert, tanzen und sind gemeinsam mit so vielen anderen glücklich. Immer wieder haben sie das Gefühl abzuheben, werden mitgenommen in eine andere Dimension, die selbst das Mutterschiff der Sternenvogel nicht erreicht. Als sie friedlich im Gästehaus eingeschlafen sind, kommen Michel und Mirakali und zeigen ihnen alle anderen Häuser, all das, was dazu gehört, erklären ihnen, was sie fragen und nehmen sie mit auf eine Reise durch Zeit und Raum... Als sie mit glückerfülltem Geist erwachen, wandern sie durch die gesunde Natur. Als sie eine kleine Alpe mit vielen Pferden entdecken, fragen sie die Pferde nach einem Ritt und gemeinsam geht es los, im Galopp immer den Berg hinauf. Der Wind weht ihnen durch die Haare, streichelt ihre Gesichter und sie fühlen sich frei! Vor ihnen taucht eine goldstrahlende Kuppel im Sonnenlicht auf, herrliche Seen umschließen das wundervolle Bauwerk. Aus ihm heraus fließt ein Strom unendlicher Liebe, dem Himmel entgegen und regnet hinab, über das ganze leuchtende Land. Unwiderstehlich werden die drei von seinem Glanz und seiner Kraft angezogen, bis sie selbst mit dem Licht in den Himmel schießen. Ihre Herzen werden frei und sie wissen, sie sind endlich Zuhause angekommen. In Mirapuri.

(© 2006, Geschichten-Fee Juliane)

 

 

"Juliane Biography"

 

 

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